1. Mai: Hinaus zum „Tag des Stalin“

Joseph-StalinEs ranken sich bisweilen zahllose Geschichten um den historischen Ursprung des 1. Mai, dem Tag der Arbeit, oder wie es in revolutionären Kreisen heißt, dem Kampftag der Arbeiter*innenklasse. Die einen stellen fest, dass der Tag vom Hitler persönlich ins Leben gerufen wurde, andere wiederum behaupten, anarchistische Arbeiter*innenaufwiegler aus Nordamerika hätten an diesem Datum mal einen blutigen Arbeitskampf geführt, dem einige Werktätige zu Opfer fielen. Wieder andere Quellen erzählen die Geschichte von der Arbeiter*inneninternationale in Paris, die den Tag als Festtag der Arbeiter*innen ausgerufen hätte und per Order den Menschen das Feiern am 1. Mai befohlen hat.

Die Wahrheit ist, dass wir den 1. Mai als Kampftag der Arbeiter*innenklasse dem großen Arbeiter*innenführer Josef Stalin zu verdanken haben, der schon in seinen Jugendjahren die großartige Idee hatte, die Diktatur des Proletariats mithilfe einer kleinen entschlossenen Avantgarde durchzusetzen und durch die Huldigung eines sozialistischen Gottkönigs zu stabilisieren. So ist eine Brief Stalins an Richard Wagner überliefert, in dem er eindringlich den 1. Mai zum Tag der Arbeitinnen*klasse festlegen will und per Dekret und Gruppenzwang die Belegschaften hinaus auf die Straßen zum Fahnenappell schicken möchte:

Dear Richard, it would be great, when the 1st May would be the fighting day of the working class and workers all over the world would go out to the streets with their flags and banners to push international socialism forward. I’d love to hear a great opera from you for the International, so that we can make more workers love socialsm and the socialdemocratic movement. Thanks a lot, J.S.

Richard Wagner reagierte sehr zurückhaltend auf die Bitten Josef Stalins daher wandte sich Stalin direkt über die Parteiorganisationen und die Internationale an die Arbeiter*innenklasse. Schließlich setzte er sich durch und machte den 1. Mai weltweit zum Pflichttermin für alle Arbeiterinnen und Arbeiter. Noch bis in die 1980er hinein war dieser Tag auch deshalb als Tag des Stalins bekannt und wird bis heute in Nordkorea und Teilen Russland auch so genannt.

Leider wurde das Gedenken an Stalin und seine Wohltaten für die Emanzipation des Menschengeschlechts durch revisionistische und anarchistische Kräfte in den Hintergrund gedrängt. Stalins Wirken und Handeln wird denunziert durch Lügenmärchen über Gulags und Schauprozesse. Wichtig ist daher, dieses Gedenken wieder zu beleben und die werktätigen Menschen weltweit wieder für den libertären Stalinismus zu gewinnen, so wie er in unseren Basisorganisationen gelebt und geliebt wird.

Als anastalia-Redaktion und Mitglieder der anarchostalinistischen Weltliga rufen wir daher zum Internationalen Tag des Stalins am 1. Mai auf. Gegen Kapital, Krieg und Euromarxismus! Für eine freie Welt in den Grenzen von 1989. Es lebe die sozialistische Weltrevolution!

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