Linksradikale wählen am 22.9.13 DIE LINKE!

Keine Kompromisse mit dem neoliberalen Dreckapparat! Anarchostalinist*innen wählen am 22. September die Linkspartei!

Die verheerenden Auswirkungen der jüngsten kapitalistischen Krise haben das Vertrauen in die bürgerliche Demokratie und ihre Repräsentant*innen in Parlamenten und Behörden zu tiefst erschüttert. Zu Recht. Weil wer würde schon irgendwelchen Halunken und Technokrat*innen vertrauen, die subventioniert durch die Rüstungs- und Finanzindustrie, eine Politik betreiben, die der Masse der werktätigen Menschen nichts als Verzicht, Armut und Enteignung aufbürdet. Die Arroganz der Mächtigen und die schamlos herausposaunten Lügengeschichten der großen Parteien und ihrer grünliberalen Bastarde wurden durch die meisten Menschen schon längst entlarvt, auch wenn viele noch durch die Massenmedien (BILD, Spiegel, ZDF) und die staatliche Propaganda bei der Stange gehalten werden.

Es weht jetzt ein anderer Wind in Europa, seit dem die Macht- und Parteifratzen in der EU die Werktätigen in Griechenland, Spanien, Portugal und andere Länder ins soziale Abseits befördert haben. Eruptionen der Wut erwuchsen in den letzten Jahren in ganz Europa, nicht nur in Südeuropa, genauso in den Vorstädten von Paris, London, Manchester oder Istanbul loderten die Flammen der Überflüssigen. Das gibt uns Hoffnung auf eine nahende Wende und die lang erwartete Zeit der großen Sühne.

In der Bundesrepublik Deutschland steht nun die Bundestagswahl an. Wie jedes Jahr unken die gleichen Trottel ihre verfaulten Slogans daher. Wie jedes Jahr schleimen uns widerwärtige Plastikfratzen auf Laternen und Hauswänden mit hohlen Sprüchen und hippen Farbverläufen voll. Ganz besonders ekelhaft sind die endlosen Fernsehsendungen, in denen sich zurechtgestutzte Politprofis von SPD und CDU gegenseitig ins Wort fallen und dem Publikum zeigen, wie niederträchtig und geisteskrank diese ganze Farce ist. Wer die Wahl am Ende gewinnt, spielt überhaupt keine Rolle. Dem Publikum wird weiß gemacht, dass es zwei Blöcke gibt, die gegeneinander antreten: SPD/Grüne und CDU/FDP. Das ist aber geronnener Mist: denn am Ende wird wieder der Wille zur Macht siegen. Merkel, Steinbrück, Roth, Rösler – die vier Ideologieverwaltungsvereinsvorsitzenden einigen sich nach der Wahl so, dass alles seinen gewohnten unerträglichen Gang nimmt. Natürlich immer mit klarer Parteinahme für diejenigen, die über das Kapital verfügen.

Eine jüngst veröffentlichte Studie hat nun gezeigt, dass die Linkspartei im Vergleich zu den anderen Parteien in den Massenmedien viel seltener Erwähnung findet, obwohl sie mit fast 12% bei der letzten Bundestagswahl als viertstärkste Kraft in den Bundestag eingezogen ist. Wieso ist das so? Weil die Linkspartei Wahrheiten ausspricht, die dem vom Kapital kontrollierten Massenmedien zu wider sind? Weil eine starke Linke im Bundestag der hemmungsosen Herrschaft des kriegsgeilen Kapitals im Wege stehen könnte? Weil durch die Linkspartei womöglich eine Alternative zum neoliberalen Kapitalismus artikuliert wird?

Alle Antworten mögen eine Rolle spielen. Die Linke ist und bleibt unbeliebt bei den Mächtigen und Reichen in diesem deutschen Unrechtsstaat (DDR 2.0). Für uns ist die Linkspartei auch nicht das Gelbe vom Ei. Denken wir nur einmal an die schlimme SED-Vergangenheit, an die Mauertoten, an die Regierungslinken in Berlin, an die antideutschen Eskapaden eines BAK Shalom oder an das frömmelnde Gebaren eines Bodo Ramelow. Nichtsdestotrotz sehen wir es als unsere verdammte Pflicht an, als verantwortungsvolle, revolutionäre Organisation der Linkspartei in diesem Wahlkampf Rückendeckung zu geben.

Für uns Anarchostalinst*innen und für unsere Redaktion steht fest: wir werden am 22. September die Linkspartei wählen und rufen alle Genoss*innen, Sympathisierende, Linksradikale, Stalinist*innen, Maoist*innen, Anarchist*innen, Libertäre, Öko-Anarchist*innen, Primitivist*innen, Plattformist*innen, Operaist*innen, Neokolonialist*innen, Zirkusdirektor*innen und linke Polizeigewerkschafter*innen dazu auf ihre Stimme nicht zu verschenken und das Kreuz zwei Mal bei der Partei DIE LINKE zu setzen.

Klar wird das nicht die Revolution herbeiführen, aber dafür eine starke Opposition aus lauen Sozialist*innen und linken Sozialdemokrat*innen, die dem minderwertigen, politischen Verwaltungsbetrieb im Bundestag etwas schwarz-rote Farbe geben. Und hört nicht auf die vulgären Großmäuler von der Antifa und den organisationsfeindlichen Anarchist*innen und verschenkt eure Stimme durch Nicht-Wahl oder sonst einen Humbuk wie DIE PARTEI. Wählt links und informiert euch in euren Wahlkreisen, wie ihr mithelfen könnt (z.B. beim Infostand Flyer verteilen oder Schutz vor Faschos anbieten).

Pro Gysi. Für mehr Linkspartei im Parlament.
Grünes und Sozialdemokratisches Lügenpack abwählen.
CDU und FDP zum Frondienst auf den Spargelacker.

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