Solidarität mit Zusammen Kämpfen – ZK

Die kommunistische Gruppe Zusammen Kämpfen Berlin geriet in den letzten Wochen unter Beschuss der antifaschistischen Linken. Hintergrund sind mehrere Monaten anhaltende Zusammenstöße mit antideutschen Gruppen in Berlin-Brandenburg. Schon vier Jahre zuvor entluden sich in Magdeburg die Aggressionen zwischen den Vorläufern von ZK und antideutschen Kommunist*innen*. Der Auslöser für die jüngste Hytserie war ein umstrittenes Flugblatt, das anlässlich einer antideutschen Befreiungs-Demonstration von der ZK Gruppe Berlin verteilt wurde. Darin werden die antideutschen Teilnehmer*innen  als „armselige Gestalten“ beschumpfen. Besonders brisant ist die Passage, in der die Neuköllner Antideutschen als „Freunde des Kapitalismus und Feinde des Volkes“ denunziert werden*. Aus Wut und Verbitterung und wegen den anhaltenden auch körperlichen Angriffen auf Mitglieder und Sympathisant*innen des antideutschen Kommunismus wurde nun sogar ein Blog veröffentlicht, der die Missetaten von Zusammen Kämpfen Berlin dokumentieren soll.

Zusammenkämpfen entstand vor ca. 2 Jahren aus dem Zusammenschluss von der Berliner Gruppe Antifaschistische Linke International, sowie einer Frauengruppe und einer Antifagruppe aus Magdeburg (Brandenburg). Seitdem hat sich auch eine Zellen in Stuttgart gebildet. Verbindungen bestehen zum dubiosen Netzwerk für politische Gefangene und zur eher migrantisch geprägten Gruppe Young Struggle. Die Vorfälle im Raum Berlin wirken sich auf den Aufbau von ZK sehr schlecht aus, da nun alle sagen, sie seien Antisemit*innen, obwohl ja nur ZK Berlin angeblich negativ aufgefallen ist. Aber da sich die Berliner und Magdeburger allein durch die ZK-Gründung eh nahe stehen, gerät nun die Stuttgarter Gruppe in Erklärungsnot im Falle des Antisemitismus Vorwurfs gegen ZK Berlin. Die Anfrage an die ZK Gruppe in Stuttgart blieb bisher aus, wird auch nicht nötig sein, da sie wahrscheinlich sowieso solidarisch mit ihren Genoss*innen in Berlin sind, so wie sich das auch gehört!

Der absurde Vorwurf, dass es sich bei ZK um „antisemitische Schläger“ handeln würde, ist eine glatte Lüge. Im Gegenteil, sie sind zwar etwas ruppig, aber innerlich schlummert das rosa Pony und will gestreichelt werden. Und nur weil jemensch das Wort Volk in seinem Flugblatt verwendet, wird er doch nicht gleich zum/zur Antisemit*in, sondern beruft sich dabei auf die Tradition des proletarischen Internationalismus und der Völkerfreundschaft und Menschenliebe. Die Unterstellung, dass mit dem Begriff des Volkes immer ein abgeschlossenes und (biologisch-)homogenes Kollektiv gemeint ist, widerspricht offenkundig dem Selbstverständis von kommunistischen Gruppen. Zudem müssen die kleinbürgerlichen Antideutsch-Hipster die einfachen Feststellung anerkennen, dass es verschiedene Kulturen und Sprachen nun mal objektiv gibt und diese in der Lebensrealität der Lohnabhängigen eine wichtige Stellung einnehmen – auch im Sinn der inter- und transnationalen Korrespondenz der Menschen worldwide. Die kruden und boshaften Anschludigungen der antideutschen Hyänen haben nur eine Sache zum Ziel: antiimperialistische Gruppen zu denunzieren und eine proimperialistische Hegemonie innerhalb der antifaschistischen Linken durchzusetzen. Wer Volk sagt, muss Antisemit sein. Wer Pfefferspray anderen in die Augen spritzt, muss Nazi sein. Und wer versucht eine kommunistische Praxis zu entwickeln auf der Grundlage von Klassenkampf und internationaler Solidarität, der muss zum alten Eisen genauso wie die glorreiche Sowjetunion und DDR.

Die Angriffe der Antideutschen werden also haltlos, wendet man die hermeneutisch-materialistische Wissenschaft auf deren Argumentation an. Das Schwenken von Fahnen imperialistischer Gewaltregimes wie USA und Großbritannien ist nicht zu dulden auf Demos gegen Kapitalismus und Krieg. Der War on Terror soll nun auch gegen ZK Berlin und seine Freund*innen von Magdeburg, Stuttgart und Young Struggle geführt werden. Das dürfen wir als anarchostalinistische Fraktion auf keinen Fall zulassen und rufen daher zum Boykott aller antideutschen Gruppen in der BRD und darüber hinaus auf (zum Glück gibt es kaum antideutsche (gemeint sind eigentlich pro-imperialistische (das heißt pro-kapitalistische) und anti-kommunistische) Gruppen innerhalb der radikalen Linken außerhalb der BRD, daher ist der Kampf einfacher Natur als Beispielsweise gegen AKW-Gegner*innen oder Antispes (bäh)). Der anarchostalinistischen Vorstellung von Liebe und rücksichtslosem Klassenkampf entsprechend, stärken wir unseren Genoss*innen von ZK daher den Rücken im Kampf gegen die Spalter*innen. Hoch die anti-trotzkistische Solidarität!

Lang lebe Klassentheorie und Antizionismus!
Hipster Antifa Neukölln in den Gulag!

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