Gedicht an den SS-Mann Günter Grass

Ich will Dich nicht beschimpfen,
nur etwas über Dich schreiben.
Lieber Günter Grass,
ich konnte Dich nie leiden.
Deine Bücher sind zum Kotzen.
Jeder weiß das, keiner sagt’s.
Es regnet Geld und Schulterklopfer.
Du bist Deutschland, Du bist Grass.
Um Deine Bücher zu verkaufen,
warst Du ehrlich zu Dir selbst.
Nach jahrelangem schweigen dann,
gestandest Du: „Ich war SS.“
Und da SS nichts schlimmes ist,
in Augen aller deutschen Opfer,
wirst Du heute angehört,
als Moralist und deutscher Motzer.
Da trafst Du tief ins Schwarze rein,
als Du zornig Juden geiseltest.
Als Kriegsgefahr, Atomgeschwür,
als Volk das sich was leistet.
Und Du tobtest laut über die Keulen,
die man schwingt auf deutschem Haupt.
Tja, die sechs Millionen sind’s,
weswegen man genau hinschaut.
So bist Du des Deutschen Liebling,
sprichst laut aus was jeder fühlt,
kurz vor dem Tod noch großdeutsch sein,
weil nach Rache dein Herz Dir glüht.
Das gekränkte deutsche Wesen,
braucht jetzt dich, Du Hitler-Sohn,
hol es raus aus seiner Schuld,
dann wird das mit den Nachbarn schon.

 

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