[T12] Tankstellen-Boykott – sofort!

Die Menschen haben die Schnauze endgültig und gestrichen voll von den unverschämten Preiserhöhungen bei Diesel und Benzin. Von Woche zu Woche müssen wir tiefer in unsere Taschen greifen, um den unendlichen Durst der Mineralölkonzerne nach immer höheren Profiten zu befriedigen. Während diese AusbeuterInnenfirmen immer mehr Kapital anhäufen, ihren ManagerInnen, Vorsitzenden, AufsichtsrätInnen immer höhere Einkommen in die Taschen pumpen, verursachen sie dabei in regelmäßigen Abständen schreckliche Umweltkatastrophen wie jüngst geschehen im Golf vom Mexico. Es ist kein Geheimnis, dass Ampelschaltungen extra so gebaut werden, dass wir lange stehen müssen. Das ist ein Trick, damit die Leute mehr Tanken, um so die Schlünder des Kapitals und des Staats mit Geld füllen. Da bringen die Lohnerhöhungen von 3% im Jahr auch nichts mehr.

Wir rufen daher unsere AnhängerInnen dazu auf, bis zum Ende des Jahres 2012 alle Tankstellen in der Bundesrepublik zu boykottieren. Ab heute verzichten wir auf das Tanken und zeigen den Mineralölkonzernen, dass wir ihren Wucher nicht mehr länger mitmachen und uns als aufgeklärte KonsumentInnen entschlossen zur Wehr setzen. Keine Deals mehr mit den korrupten PolitikerInnen der Bourgeoise-Parteien, keine Tauschgeschäfte mehr mit den gierigen ManagerInnen und HänderInnen der Mineralölkonzerne und ihren Hintermenschen in der Finanzindustrie. Wir können auch ohne Sprit, ohne Autos und Mofas, ohne Biodiesel und Biogas. Wenn wir die Zapfsäulen meiden, werden die Konzerne nämlich die Preise senken. Wenn wir unsere Autos meiden, meiden wir zudem die Umweltverschmutzung durch CO²-Ausstoß und die ständigen Staus auf der Autobahn oder der City. Die Zahl der Verkehrsunfälle wird zurückgehen und die Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel zunehmen.

Natürlich wird unser Boykott, wenn er denn erfolgreich sein wird, Auswirkungen haben auf viele Lohnabhängige, die auf ihre privaten Verkehrsmittel angewiesen sind – und sie auch lieben, wenn auch in einer sehr abartigen Art und Weise. Ein Boykott könnte zur Folge haben, dass jemensch, der/die spät zur Arbeit kommt oder gar nicht mehr und somit Gefahr läuft seinen/ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Dies kann vermieden werden, in dem wir Fahrgemeinschaften bilden oder Druck auf die VerwalterInnen des ÖPNV ausüben, um die entsprechenden Verbindungen bereitzustellen. Würde die kollektive Tat des Boykott die Gesamtbelegschaft des einzelnen Betreibs miteinschließen, könnten zudem Potentiale des politischen Streiks ausgeschöpft werden. „100% mehr Lohn und Mobilität – promt!“ – könnte ein Motto lauten, in dem die LohnarbeiterInnen sich sowohl gegen das unsichtbare wie gegen das sichtbare Kapital wehren. Der Boykott hätte auch enorme Auswirkungen auf die Automobil-Industrie, da sie langfristig gezwungen wäre, Perpetuum Mobile Autos herzustellen, die sich allein durch Sonnenkraft und Wind fortbewegen.

Wie mensch sieht, können wir uns zu 140% sicher sein, dass unsere Boykott-Aktion „[T12] – Tankstallen-Boykott sofort“ eine enorme revolutionäre Sprengkraft besitzt und uns ab dem heuten Tage an in eine Phase des entscheidenden Kampfes gegen den Kapitalismus führt. Wenn ihr die Aktion unterstützen wollt, dann zeigt das mit den neuen Boykott-Aufklebern. Diesen klebt ihr an die Stoßstange oder an das Heck eures Autos, so das jemensch sehen kann, dass ihr UnterstützerInnen des [T12] seid. Du kannst den Aufruf auch unterstützen, in dem du im Kommentarbereich, ein Wort der Solidarität hinterlässt oder den Aufruf bei verschiedenen Netzwerken wie Tumblr, Kwick oder Diaspora teilst. Es ist so einfach, ein Teil der Boykott-Bewegung zu sein. Daher rufen wir voller Stolz:

Tankstellen-Boykott sofort!
Runter mit den Sprit-Preisen und nieder mit der Mineralölindustrie!
Für mehr Bioautos!

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