Aufruf zum 1. Mai 2018

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Hin.
Es ruft der weise Mann.
Singt ein Lied.
Straße endenlos.
Himmel fahnt in Rot.
Reichen euch die Hand.
Durchgang genehmigt.
Nike-Logo.
Gestern geschlachtet, heute anfasten.

Geh voran, Genosse.
Hinterher, Genossin.
Nicht jedes Kind sitzt über Schultern.
Doch nach Eis ist es uns auch.
Es ruft die Greisin.
Singt ihr ein Lied.
Die Straße hat kein Ende.
Polizei. Pferd.
Hinterher gedrungen.
Im besetzten Haus gibt es auch Ei.
Hinein.
Hinaus.

Fäuste nun hoch.
Die Stunde hat gefistet.
Es ruft das säugende Kalb.
Singt ihm ein Lied.
Nacht fischt Lichterlachen.
Streik. Streik. Streich.
Wir. Du. Es. Nicht.
An Sonntagen ist das Haare schneiden dir untersagt.
Wachmeister hat Haare voller Gel.
New Balance Stechschritte.
Refunerals welcome.

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Interview mit Campino zum diesjährigen 1. Mai

Er wollte nie ein Streichholzmann sein und stand immer fest auf dem Boden der revolutionären Ideen von Karl Marx und Friedrich Engels. Wir haben den berühmten Punkrocker und Echo-Preisträger Campino von den Toten Hosen am Rande einer Esoterikmesse im Ruhrgebiet getroffen und ihn zur Bedeutung des 1. Mai befragt. Außerdem verriet er uns interessante Hintergrundinformationen über den inszenierten Zwist mit Kollegah und Farid Bang. 

campino

anastalia: Lieber Campino. Als Sänger der Toten Hosen gehörst du gleichzeitig zum Establishment der deutschen Gesellschaft, bist aber ebenso Antikapitalist, sozialistischer Revolutionär und Punker erster Stunde. Welche Bedeutung hat der 1. Mai in einer Gesellschaft, die statt auf den Klassenkampf lieber auf das Abnehmen und Cross-Fit setzt? Weiterlesen

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Zurück im Klassenkrieg

„Die Zeit des Anarchostalinisten steht unmittelbar bevor. Der Anarchostalinist ist ein höherer Geist, direkt vom Himmel gesendet. Er tritt im Gewande des Messias auf, betritt die Arena der theologischen Weltrevolution und bereitet ihr mit seinem erzengelhaften Schwert den Weg. Es wird das letzte, größte Werk der Menschheit sein. Und haben sie nicht auch Lust mit dem Anarchostalinisten kurz vor dem Zusammenbruch der Zeit im Mondlicht ein kleines theologisches Tänzchen aufzuführen und die Toten bei der Wiederauferstehung zu beobachten?“

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Video: Aufruf zur kommunistischen Revolution

Wir freuen uns riesig, euch unser neuen Audio-Aufruf präsentieren zu können, in dem wir das Menschengeschlecht zur kommunistischen Revolution aufrufen. Dieser Youtube-Kanal soll in Zukunft genutzt werden, um mehr Menschen mit unseren Ideen zu erreichen. Bitte sorgt alle dafür, dass er berühmt wird. Mit solidarischen Grüßen, eure anastalia-Redaktion (still underground).

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1. Stalinistische Buchmesse Mannheim

Datum: 22. 04. 2015, 20:00
Ort: Juz “Friedrich Dürr” in Selbstverwaltung, Käthe-Kollwitz-Str.2-4 (am Neuen Meßplatz), 68169 Mannheim

„Der Staat ist eine Maschine in den Händen der herrschenden Klasse zur Unterdrückung des Widerstands ihrer Klassengegner. (Roman Herzog)

buchmesseWie in keinem Jahr zuvor wird es in Mannheim eine stalinistische Buchmesse geben. Die aktuelle Situation in der Welt zeigt, dass Alternativen zu Krieg, Kapitalismus und anderen liberalen Systemen dringend nötig sind. Der Anarchostalinismus mit seinem avantgardistischen Anspruch kann diese Alternativen bieten.

Unserer Überzeugung nach ist der Anarchostalinismus die vielversprechendste Alternative zum gegenwärtigen kapitalistisch-parlamentarischen Hokuspokus, da sich der Linksradikalismus bzw. die autonome linke Politik auch nicht als erstrebenswert erwiesen hat.

Die Buchmesse soll dazu beitragen, ein vielseitiges stalinistisches kulturelles Leben aufzubauen. Dabei soll sowohl die bestehende anarchostalinistische Bewegung weiter mit finanziellen Mitteln unterstützt werden, als auch der Anarchostalinismus in der Eurozone breiter verankert werden. Das stalinistische Literaturangebot umfasst heute nicht nur die “Klassiker” wie Alvgjerd Brösk. Gerade die kleineren Verlage tragen zu einer großen Bandbreite an Autor_innen und Themen bei.

Mit dieser Buchmesse möchten wir diesen Verlagen und deren Autor_innen wieder die Möglichkeit geben, sich vorzustellen. Sie soll aber auch Interesse am Anarchostalinsimus wecken und den gedanklichen Austausch zwischen den Teilnehmer_innen fördern. Der Erfolg und Zuspruch unserer letzten beiden Buchmessen motiviert uns, dieses Projekt ein weiteres Mal anzupacken. Darüber hinaus freuen wir uns sehr, dass im Oktober 2014 eine weitere Buchmesse im deutschsprachigen Raum stattfand – nach dem Stalinistischen Lyriksymposium und den Anastalia Festspielen im Allgäu gibt es nun auch die „Stalinist Bookfair“ in Emden.

Zahlreiche Autor_innenlesungen und ein erotisches Rahmenprogramm werden die Buchmesse begleiten. Für Vorschläge und Angebote sind wir offen. Der Eintritt ist natürlich nicht frei. Ein Tagesticket für 55,- € kann man über Eventim erwerben. Als Veranstalter_innen werden wir die Einnahmen dem Aufbau unserer Basisorganisationen in der Lausitz und in Niederbayern zuführen.

Parkplätze sind vor der Galahalle ausreichend vorhanden.

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Israel über alles: Linksjugend Solid solidarisch mit Apardheidsstaat

Die letzte Hoffung? Der Sprecher*innenkreis der Linksjugend Solid in Nordrhein-Westfalen.

Wer es im linksparteinahen Jugendverbandes Linksjugend [’solid] in Zukunft wagen sollte die Zustände in Israel und den dort täglich praktizierten Rassismus gegen die arabisch-muslimische Bevölkerung im Lande selber oder in den angrenzenden Gebieten in Gaza und im Westjordanland zu beanstanden, muss ab sofort damit rechnen, öffentlich als Antisemit gebrandmarkt zu sein. So ein Beschluss des Bundeskongresses in Erfurt, der am 18. April 2015 mit knapper Mehrheit von den Delegierten angenommen wurde. Dies kommt einer offenen Absage an jede antirassistische Praxis gleich und ist der endgültige Bruch mit den Maximen des Internationalismus. Ähnlich, wie Rechtpopulist*innen und Neonazis hierzulande ihr Deutschland vor den linken Deutschlandhasser*innen zu schützen suchen, so schützen die deutschen Linksnnationalist*innen ihr heiliges Kalb Israel vor den Angriffen linker Kritiker*innen. Gerne beziehen sie sich dabei auf zivilisatorische und emanzipatorische Vorzüge, die Israel gegenüber den Diktaturen des Nahen und Mittleren Ostens zu bieten hat oder bringen den Apardheidsstaat in Stellung gegen einen herbeifantasierten Islamofaschismus, der angeblich die Hauptideologie der arabisch-muslimischen Bevölkerung identifiziert wird. Dabei blenden sie aus, dass dieser Staat seine Vormachtstellung in der Region mit äußerster Brutalität gegenüber der nicht-jüdischen Bevölkerung in der Region durchsetzt und mit regelmäßigen Flächenbombardement und Exekutionen die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Unterdrückung erfahren in Israel aber nicht nur muslimische Araber*innen, sondern auch linke Kritiker*innen der rassistischen und militaristischen Politik des Staates Israel.

Die nordrheinwestfälische Delegation des Jugendverbandes, die im Vergleich zu den eher arisch geprägten Delegationen aus dem Rest der Republik migrantisch geprägt ist, verließ den Sitzungssaal aus Protest und erteilte dem Beschluss eine deutliche Absage. Doch auch das wird nichts nützen: die Jugendorganisation zeigt in welche Richtung es auch für die Partei geht. Denn wer mitregieren will und zum politischen Establishment der BRD gehören will, der muss staatlichen Rassismus, imperialistische Kriege, die Militarisierung der Gesellschaft mittragen und muss zu den Verbrechen der BRD-Verbündeten in New York, London, Jerusalem oder Kiew schweigen. Die Linie, die durch die Spitzen in den östlichen Landesverbänden der BRD eingeschlagen wurde, zeigt auch schon wohin es geht: Kriegsbeteiligung unter Mithilfe linker Regierungsbeteiligung. Obwohl der Beschluss in einigen Punkten zurecht einen verschwörungstheoretisch motivierten Antisemitismus kritisiert, bleibt der Tenor des Beschlusses zionistisch und nimmt keine Grenzziehung vor, wenn er allgemein von der der Dämonisierung Israels als Apardheidsstaat spricht und somit genügend raum lässt jede*n linken Kritiker*in als Antisemit*in auszuweisen. Die Praxis zionistischer und deutschnationalistischer Denuntiation konnte in der Organisation und der Partei in den letzten Jahren vor allem durch das schäbige Vorgehen des nationalistischen Zirkels BAK Shalom beobachtet werden, dessen Hauptaufgabe es ist, friedenspolitische Genoss*innen der Linkspartei als Nationalsozialisten zu diffamieren und sich vor allem damit hevor getan hat, durch die Glorifizierung des israelischen Militarismus die rassistische Praxis der staatlichen Behören in Israel zu unterstützen.

Psychoanalytisch betrachtet handelt es sich bei der linken Israelbegeisterung und der Lust zur Denunziation und Hetzjagd von angeblichen Antisemiten um einen umgelenkten, fanatischen und weißeuropäischen Nationalismus, der aufgrund der Verbrechen des Nationalsozialismus in Deutschland zwar nicht mehr offen ausgelebt werden darf und daher auf Israel übertragen wird. So steht der deutsche Neonationalist nicht nur moralisch auf der sicheren Seite, sondern kann seinen urdeutschen Trieben nach regressivem Kollektivismus gepaart mit einer Portion Barbarei, Rassismus und Vernichtungswunsch in aller Öffentlichkeit frönen. Wir als anarchostalinistische Internationale verurteilen den Beschluss der Linksjugend [’solid] und rufen alle Genoss*innen, Werktätigen und sympathisant*innen dazu auf, Veranstaltungen der Linksjugend zu boykottieren und jegliche Zusammenarbeit mit der Organisation und ihren Mitgliedern in Bündnissen zu verhindern.

Free Palestine!
Deutschland ist scheisze – Israel auch!
Israelkritik ist gerechtfertigt!

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Der Impfzwang ist Klassenkampf – von oben

Nachdem es dem in der BRD herrschenden Impfkartell unter der Hegemonie der rechten Pharmaaufsichtsräte gelungen war, homöophatische und andere alternative Mediziner zu isolieren, entstand ein Klima in Deutschland, in dem jeder alternative Ansatz, der Kritik an der Schulmedizin erhob, brutal verfolgt werden konnte, ohne dass sich ein breiteres Protestpotential gegen die damit einhergehende Außerkraftsetzung der minimalsten bürgerlichen Rechte formierte.

Die Vereinigung der alternativer Mediziner*innen in der BRD und die mit ihr verbundenen Kräfte, insbesondere der Freie Anarchostalinistische Heiler*innenbund (AHeiBu) und der anthroposophische Verein für alternative Rassenpflege (VaRas), wurden Opfer zahlloser pharmaterroristischer Maßnahmen. Die Phase dieses brutalen Antihomöophatismus entsprach ungefähr dem Zeitraum der zweiten Etappe der Impfzwangverordung, weil in diesem Abschnitt die alternativmedizinischen Kräften, die an dem Einsatz von Bachblüten und Heilsteinen festhielten, logischerweise aus ihrer Sicht versuchen mussten, diesem Impfzwang den Weg zu versperren.

Schon in der zweiten Hälfte des Jahres 1976 setzten massive politische Repressionen gegen die von Alternativmediziner*innen geführte Kampagne für die Bildung eines Impfboykotts mit Aktionszentrum in Passau ein. Am 1.10.1977 wurde von dieser Gruppe in Passau anläßlich des „Weltbachblütentages“ eine Massendemo durchgeführt. Als am folgenden Tage ebenfalls versucht wurde, in verschiedenen Städten der BRD Demos durchzuführen, wurden diese von der Polizei brutal zerschlagen.

Im Januar und Februar 1981 führte die Anarchostalinistische Weltliga eine Reihe von politischen Massenveranstaltungen in Deutschland, Griechenland und Bolivien unter dem Titel „Stoppt den Impfzwang“ durch. Das Ziel dieser Kampagne stand unter der von Alvjerd Brösk ausgegebenen Losung: „Sowenig wie die medizinische Vorsorge in einem allein möglich ist, sowenig ist er durch den Impfzwang denkbar.“ und sollte speziell die links angehauchte Bevölkerung dazu bringen, ebenfalls für alternative Medizin einzutreten. Als auf diesen Veranstaltungen Impf-Befürworter die ideologische Auseinandersetzungen suchten, wurden diese als Klassenfeinde erkannt, dh. gegen sie wurde mit Fäusten vorgegangen. Als dann die Weltliga in Bulgarien eine eigene Veranstaltung machen will, um ihre Positionen zu erläutern, wird diese kurzer Hand auf Initiative der herrschenden Stalinisten verboten und die Teilnehmer werden durch Polizei ins angrenzende Jugoslawien verjagt.

Ab Februar 1985 begannen die Impf-Befürworter, ihre Propaganda für das 1. Deutschlandtreffen der Impf-Freunde am 27.-30.5.1985 zu entfalten. Dieses Treffen sollte sich unter der Parole für Impfung und Schulmedizin gegen die Impfboykotte richten und für eine strikte Durchsetzung des Impfschutzes werben. Schon am 9.2.1985 wurden im Vorfeld alle impfkritischen Demos in der BRD untersagt. Berlins SPD-Oberbürgermeister Reuter („Schaut auf diese Stadt“) unterstrich eine gute Woche später die Richtigkeit der Anordnung. Währenddessen hatten sich die Bezirksbürgermeister mit der „Kampfgruppe gegen die Alternativmedizin“- einer Art mit Spritzen bewaffneter Bürgerwehr – getroffen, um Gegenmaßnahmen für das Anti-Impf-Jugendtreffen durchzuziehen. Dennoch versuchte am 10.3.1985 die AHeiBu mit einer Kundgebung auf dem Kreuzberger Mariannenplatz, das Demo-Verbot zu durchbrechen. Gegen die rund 2.000 Teilnehmer wird seitens der Polizei sogar mit der Schußwaffe vorgegangen. Immer wieder versuchen AHEiBu-Gruppen in der 2. Märzhälfte, Demos zu organisieren, die von der Polizei brutal zerschlagen werden. Mit Schnellgerichten werden Festgenommene zu mehrwöchigen Gefängnisstrafen verurteilt.

Aus bisher verschollen geglaubten Dokumenten der Pharmaindustrie (die unserer Redaktion durch Whistleblower zugängilich gemacht wurden) geht hervor, dass die großen Pharmakonzerne der BRD im Schulterschluss mit der Maschinenbau-, Elektro-, der Chemo-, der Rüstungs-, der Unterhaltungs- und der Versicherungs- sowie Kreditindustrie ein Abkommen geschlossen haben, wonach die Verabreichung von Medikamenten, die als Impfmittel deklariert und beworben werden, die Bevölkerung, aber in erster Linie das lohnabhängige und in Knechtschaft gesetzte Volk in der BRD narkotisieren soll und die vorderen Hirnalappen soweit destabilisieren soll, das jede Form von Zwang und Unterordnung hingenommen wird. Dieses geheime Abkommen ist die Grundlage des heutigen Impfzwanges.

impfen132_v-contentgrossDass der Impfwahn niemandem hilft, sondern im Gegenteil, krank macht, ist nicht seit heute bekannt. Die Organisationen, die bereits in den 70ern und 80ern gegen die Impflobby gekämpft haben, sind heute noch aktiv und werden vom Establishment brutalst niedergehalten und denunziert. Als ravolutionäre Stellen wir uns mit vollster Überzeugung auf die Seite der Impfgegner*innen und rufen die Werktätigen auf der ganzen Welt dazu auf, sich mit Bachblüten und pflanzlichen Heilmitteln einzudecken. Wir rufen euch auf, die chinesische und tibetanische Medizin zu studieren und auf keinen Fall Kinder impfen zu lassen, geschweige denn ihnen sonst welche Präparate aus den Häuern Bayer, Ratiopharm, Novartis zu verabreichen.

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1. Mai: Hinaus zum „Tag des Stalin“

Joseph-StalinEs ranken sich bisweilen zahllose Geschichten um den historischen Ursprung des 1. Mai, dem Tag der Arbeit, oder wie es in revolutionären Kreisen heißt, dem Kampftag der Arbeiter*innenklasse. Die einen stellen fest, dass der Tag vom Hitler persönlich ins Leben gerufen wurde, andere wiederum behaupten, anarchistische Arbeiter*innenaufwiegler aus Nordamerika hätten an diesem Datum mal einen blutigen Arbeitskampf geführt, dem einige Werktätige zu Opfer fielen. Wieder andere Quellen erzählen die Geschichte von der Arbeiter*inneninternationale in Paris, die den Tag als Festtag der Arbeiter*innen ausgerufen hätte und per Order den Menschen das Feiern am 1. Mai befohlen hat.

Die Wahrheit ist, dass wir den 1. Mai als Kampftag der Arbeiter*innenklasse dem großen Arbeiter*innenführer Josef Stalin zu verdanken haben, der schon in seinen Jugendjahren die großartige Idee hatte, die Diktatur des Proletariats mithilfe einer kleinen entschlossenen Avantgarde durchzusetzen und durch die Huldigung eines sozialistischen Gottkönigs zu stabilisieren. So ist eine Brief Stalins an Richard Wagner überliefert, in dem er eindringlich den 1. Mai zum Tag der Arbeitinnen*klasse festlegen will und per Dekret und Gruppenzwang die Belegschaften hinaus auf die Straßen zum Fahnenappell schicken möchte:

Dear Richard, it would be great, when the 1st May would be the fighting day of the working class and workers all over the world would go out to the streets with their flags and banners to push international socialism forward. I’d love to hear a great opera from you for the International, so that we can make more workers love socialsm and the socialdemocratic movement. Thanks a lot, J.S.

Richard Wagner reagierte sehr zurückhaltend auf die Bitten Josef Stalins daher wandte sich Stalin direkt über die Parteiorganisationen und die Internationale an die Arbeiter*innenklasse. Schließlich setzte er sich durch und machte den 1. Mai weltweit zum Pflichttermin für alle Arbeiterinnen und Arbeiter. Noch bis in die 1980er hinein war dieser Tag auch deshalb als Tag des Stalins bekannt und wird bis heute in Nordkorea und Teilen Russland auch so genannt.

Leider wurde das Gedenken an Stalin und seine Wohltaten für die Emanzipation des Menschengeschlechts durch revisionistische und anarchistische Kräfte in den Hintergrund gedrängt. Stalins Wirken und Handeln wird denunziert durch Lügenmärchen über Gulags und Schauprozesse. Wichtig ist daher, dieses Gedenken wieder zu beleben und die werktätigen Menschen weltweit wieder für den libertären Stalinismus zu gewinnen, so wie er in unseren Basisorganisationen gelebt und geliebt wird.

Als anastalia-Redaktion und Mitglieder der anarchostalinistischen Weltliga rufen wir daher zum Internationalen Tag des Stalins am 1. Mai auf. Gegen Kapital, Krieg und Euromarxismus! Für eine freie Welt in den Grenzen von 1989. Es lebe die sozialistische Weltrevolution!

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Die rechten Umtriebe des FC. St. Pauli

Fußball gilt gemeinhin als das Opiat der Herrschenden, um ihre Untertanen bei Laune zu halten und sie von den Widersprüchen ihres Alltags abzulenken. Wer Fan ist und jeder Woche dem nächsten Spieltag und dem erhoften Triumpf seiner Lieblingsmannschaft entgegenfiebert, dem ist es egal, ob die NSA und der Verfassungsschutz schnüffelt, ob die NATO wieder Krieg führt oder ob die Arbeitsbedingungen im eigenen Betrieb durch Kündigungen oder Wegfall von Sonderzulagen verschlechtert werden.

Einer der perfidesten Vereine im Bereich Massenverblödung ist der FC. St. Pauli. Der Fußballclub aus dem gleichnamigen Hamburger Stadtteil hat sich den Kampf gegen Rassismus, Homophobie und Antisemitismus auf die Fahnen geschrieben. Mehrere angeblich fortschrittliche Kampagnen schmücken die Geschichte des Vereins, dessen Fans (sogenannte Ultras) bei Zweit- und Drittligaspielen meistens durch rohe Gewalt gegen gegnerische Fans auffallen und somit regelmäßig für nervtötende und kostenverursachende Polizeieinsätze rund um die Stadien sorgen. Zahlen müssen das natürlich wir Werktätigen, wie für diesen Blödsinn auch sie Steuern zahlen müssen. Im Namen des Antifaschismus und einer kruden Mischung aus anarchistischer Lebenseinstellung und totalem Warenfetisch rennen diese verblödeten Halbmenschen mittlerweile durch ganz Deutschland und verbreiten den Mythos vom „linken“ Verein FC St. Pauli. Doch hinter dem Totenkopf steckt in Wirklichkeit was ganz anderes.

Wie Woytciech Zbrzinski (Name geändert), ein seit Jahren in der St- Paulianer Ultraszene aktiver Genoss*in der anarchostalinistischen Basisgruppe in Hamburg, herausgefunden hat, besteht der Vorstand und das Managerteam des Vereins aus verkappten Rechtskonservativen und Wahnwichteln der übelsten Sorte. Einige von ihnen wie Thomas Happe oder Joachim Pawlik wurden regelmäßig auf AfD-Parteitagen gesehen und auf den Veranstaltungen des sogenannten Friedenswinters. Zu beobachten war, wie sie dort mit vollem Enthusiasmus verschwörungstheoretischen, antiamerikanischen, antizionistischen und friedenspolitischen Aussagen zujubelten und im Gespräch mit anderen Wahnwichteln sich über den internationale Finanzkapitalismus (Judentum) echauffierten. Außerdem, so berichtet Woytciech Zbrzinski, sei Sportchef Thomas Meggle seit Jahren ein Abonnent der antizionistischen und alt-stalinistischen Hetzschrift Junge Welt – auch bekannt als der linke Stürmer.

Doch nicht nur das. Die organisierten Fans des FC St. Pauli sind neben ihrem Hang zu extremem Alkoholismus und pathologischen Gewaltausbrüchen in ihrem Kern überzeugte Gegner der Abtreibung und der Einwanderungsgesellschaft. Bei mehreren Gesprächen konnte unser Mann von der AS in Hamburg erleben, wie frauenfeindliche und fremdenfeindliche Parolen ausgetauscht wurden. Im Millerntorstadion gehört es zum guten Ton, sich auf den Stadiontoiletten mit „Heil Hitler“ zu begrüßen. Die Kampfgesänge der Fans mögen die meisten Außenstehenden über den wahren Charakter des Vereins und seiner Anhänger täuschen, doch durch eine spezielle Dekodierung der Fangesänge konnten wir nach geduldiger Analysis der einzelnen Strophen den kompletten Text der deutschen Nationalhymne entziffern – samt erster und zweiter Strophe.

Am meisten erschütterte unseren Informanten die Tatsache, dass muslimische und jüdische Spieler des FC St. Pauli nach der Vertragsunterzeichnung gezwungen werden beim Training einen dunklen braunen Mantel zu tragen, so dass sie in ihren Bewegungen beim Ballspiel gehemmt sind und dadurch die „arischen“ Spieler natürlich ein besseres Training bekommen, als die „nichtarischen“ Spieler.

Wir raten allen Fußballfreunden, sich vom FC St. Pauli entschieden zu distanzieren und auch sonst dem kommerziellen Vereinssport in Deutschland eine klare antikapitalistische Absage zu erteilen. Fußball ist das Opium der Herrschenden und das Surrogat des Glücks für die Werktätigen in unserem Land. Sollten sie einem St- Pauli-Fan begegnen, versuchen sie ihn von der braunen Wahrheit des Vereins zu überzeugen. Falls nicht: Denemann!

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Putin verstehen lernen

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Vladimir Vladimirovitch Putin

Wie unsere Leser*innen und Sympathisant*innen gehören wir zu denjenigen Marxist*innen, die entgegen der Mehrheit der meisten Genoss*innen in der deutschen Zwangsrepublik zu denjenigen Aktivist*innen zählen, die sich nicht durch die russlandfeindliche Rhetorik des NATO-Imperialismus die Hirne waschen lassen, sondern wir pflegen es eine kritische Putin- und Russland-Solidarität zu performen. Unserer Meinung nach richtet der westliche, von den USA und Deutschland gesteuerte Zerstörungsimperialismus seine Kräfte nun konzentriert gegen die putin’sche Führung in Moskau und versucht alles erdenkliche, um sie international in den Dreck zu ziehen und zu isoloerien. Die Partei „Vereinigtes Russland“ und die Informationsstellen der russischen Auslandsgeheimdienste haben uns in unserer revolutionären Arbeit stets unterstützt und haben uns für zahlreiche, russlandfreundliche und NATO-kritische Kommentare in Sozialen Netzerken, in Leserbriefen und öffentlichen Diskussiosveranstaltungen Geld gegeben. Wir wollen der russischen Regierung und dem russischen Volk dafür unseren Dank aussprechen und versichern ihnen, dass wir weiterhin alles tun werden, um den aggressiven Imperialismus Deutsch-Europas und USAs eine emanzipatorische und sozialistische Alternative entgegenzusetzen.

Jedoch sehen wir die Vorgänge innerhalb Russlands auch mit viel Sorge. Viele unserer Genoss*innen aus den anarchostalinistischen Basisorganisationen werden von den russischen Behören verfolgt. Einige sind seit Monaten schon im Zuchthaus, weil sie sich militant für die Rechte der Homo-, Bi-, Trans- und Sodom-Sexuellen eingesetzt haben. Ihnen gilt ebenfalls unsere solidarität. Wir befinden uns momentan in geheimen Verhandlungen mit der Moskauer Regierung um die Freilassung unserer Genoss*innen und um die Anerkennung und volle Gleichstellung aller Nicht-heterosexueller Lebensweisen und ihrer Träger*innen (z.B. Homoehe). Außerdem bemängeln wir die Zunahme rechtsterroristischer Gewalt in Russland und die geringe Bereitschaft des Staates die Ermittlungen gegen die Täter*innen voranzubringen. Auch hier stehen wir in geheimen Verhandlungen mit den Sicherheitsbehörden Russlands und hoffen, dass in den nächsten Jahren sich einiges ändern wird.

Zur Ukraine-Krise: die Ukraine gehört zu Russland, genauso wie Belarus und die baltischen Staaten Teil des russischen Kulturraumes sind. Das gleiche gilt für Aserbaidschan, Georgien und Usbekistan. Die dortigen Führungen haben sich mit den Terroristen der NATO verbündet und wollen die totale Vernichtung des russischen Volkes und seiner Wirtschaft herbeiführen. In der Ukraine haben wir es mit einer Koalition von Neonazis, Rechtsradikalen, Faschisten und nationalistischen Terroristen zu tun, die gemeinsam mit Oligarchen und Celebrities das Land verwüsten und ausplündern wollen. Zudem wollen sie alle Russen in der Ukraine vertreiben und als einzig gültige Amtssprachen Ukrainisch (Pseudorussisch) und Deutsch einführen. Sie leugnen den Holocaust und verherrlichen Nazimörder*innen wie Gabriela Sabatini. Russland sollte promt in die Ukraine einmarschieren und die Bevölkerung befreien vom Joch des Imperialismus und Neofaschismus.

Und wir Menschen im Westen Europas und in den USA sollten endlich lernen, Putin zu verstehen. er will doch nur das Beste für dieses Erdenrund. Wieso sonst, würde Gasprom billigstes Gas an die ganze Welt liefern? Russlands Seele ist die Seele des Proletariats. Die Sache des russischen Volkes ist identisch mit der Sache des internationalen Proletariats.

Groß-Russland den Russen – NATO-Faschisten raus!
Mit Putin in das anarchostalinistische Zauberparadies!

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